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Volkelt-Briefe

Steuer: Kosten für Due-Dilligence bei gescheiterter Beteiligung sind voll abziehbar

Laut BFH sind die Kosten für ein Due Dilligence-Verfahren immer voll abzugsfähiger Aufwand beim potenziellen Erwerber, auch wenn …

es nicht zu der angestrebten Übernahme oder Beteiligung kommt (BFH, Urteil vom 9.1.2013, I R 72/11).

Für die Praxis: Strittig ist, ob solche Kosten den steuerlichen Abzugsbeschränkungen laut § 8b KStG als Ver­äußerungs- bzw. Anschaffungsnebenkosten zu bewerten sind und demnach nur prozentual angesetzt werden können. Im Fall einer nicht zustande gekommenen Beteiligung ist der Fall damit klar: Diese Kosten sind in voller Höhe abziehbarer Aufwand und kommen nicht erst bei einer Veräußerung steuerlich voll zum Tragen.

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