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Volkelt-Briefe

GmbH-Kosten: Kein Stillstand bei den Energiekosten – was tun?

Mit der kos­ten­lo­sen Ener­gie­be­ra­tung wird Bun­des­mi­nis­te­rin Dr. Bar­ba­ra Hend­ricks (SPD) die unter­des­sen zwar etwas ver­lang­sam­te Spi­ra­le der Strom­kos­ten sicher­lich nicht auf­hal­ten. Spä­tes­tens mit dem nächs­ten Preis­schub müs­sen nach den pro­du­zie­ren­den Unter­neh­men ver­stärkt auch Dienst­leis­ter (Gast­stät­ten, IT, Ein­zel­han­del, büro­intensive Bran­chen) bei den Strom­kos­ten ans Ein­ge­mach­te. Die ste­ti­ge Ver­teue­rung der letz­ten Jah­re zeigt Wir­kung in den Kalku­lationen. Das bedeu­tet: Prei­se anhe­ben und/oder Kos­ten ein­spa­ren. Bei­de Optio­nen sind realistisch.

Für klei­ne­re Unter­neh­men gibt es das För­der­pro­gramm Ener­gie­be­ra­tung Mit­tel­stand. Vor­aus­set­zung: Die jähr­li­chen Ener­gie­kos­ten betra­gen 5.000 EUR und mehr. Der direk­te Zuschuss beträgt 80 % der Grund­be­ra­tung, maxi­mal 1.250 EUR und 60 % der Detail­be­ra­tung, maxi­mal 4.800 EUR. Kom­pe­ten­te Ansprech­part­ner sind die regio­na­len Kom­pe­tenz­zen­tren des Rati­na­li­sie­rungs- und Inno­va­ti­ons­zen­trums der deut­schen Wirt­schaft (RKW). Infor­ma­tio­nen und Ansprech­part­ner gibt es unter https://www.rkw-kompetenzzentrum.de > Pro­jek­te > Gesprä­che zur Energieeffizienz.

Die Lauf­zeit die­ses Pro­jek­tes geht noch bis Ende Dezem­ber 2014. Es ist also Eile gebo­ten. Es ist aller­dings davon aus­zu­ge­hen, dass die­ses Pro­jekt beim RKW wahr­schein­lich sogar in ver­bes­ser­ter Form wei­ter­ge­führt wird. Die RKW-Bera­ter sind in der Regel auch in der Lage, zu wei­ter­füh­ren­den För­der­mit­tel­pro­gram­men zu beraten.

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