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Volkelt-Briefe

Geschäftsführer-Vermögen: Gut gewappnet in die nächste Krise

  • Als Geschäftsführer verdienen Sie in der Regel überdurchschnittlich. Die meisten Kollegen/Innen können schon in jungen Jahren Vermögen bilden. Nach einer Umfrage der Unternehmensberatung Dick & Partner aus dem Jahr 2011 besitzt der „durchschnittliche“ GmbH-Geschäftsführer ein Vermögen bestehend aus: …
  • einer privat genutzten Immobilie (30%),
  • einer Altersversorgung (24 %),
  • einem Sparvermögen (16 %),
  • einer vermieteten Immobilie (15 %),
  • einer Geldanlage aus Aktien, Fonds u. Ä. (10 %) und
  • sonstigen Vermögensgegenständen (5 %).

Rechnet man das hoch, ergibt sich für den durchschnittlichen Geschäftsführer ein Vermögensbestand von 1 bis 1,5 Mio. €. Berücksichtigt man dabei, dass jüngere Kollegen zunächst weniger angespart haben, kann man davon ausgehen, dass die älteren Kollegen gut über dem Durchschnittswert liegen und damit nicht schlecht versorgt sind. Wie aber sieht es aus mit dem Schutz dieses Privatvermögens vor dem Zugriff aus der Tätigkeit als Geschäftsführer für eine fremde oder sogar die eigene GmbH? 58 % der befragten GmbH-Geschäftsführer geben an, dass sie sich schon einmal mit der Frage der Sicherung des privaten Vermögens beschäftigt haben.

Was im Umkehrschluss bedeutet, dass sich über 40 % der Geschäftsführer-Kollegen mit diesem Thema kaum oder noch nicht beschäftigt haben. 80 % der Geschäftsführer geben an, dass ihr privates Vermögen im Falle einer Insolvenz der GmbH ausreichend geschützt ist. Als Gründe nennen Sie dafür: Zum einen schützt die „GmbH“. Zum anderen gibt es Versicherungen, mit denen sich GmbH-Geschäftsführer zusätzlich absichern. Das sind: Rechtsschutz, Vermögensschaden-Haftpflicht, Vermögensschadensversicherung (D & O).

Noch bis in die Neunziger-Jahre mussten sich Unternehmer und Unternehmen auf wesentlich kürzere Konjunktur-Zyklen einstellen – in der Regel dauerten die Aufschwungphasen 5 bis 7 Jahre. Der „Boom“ wurde dann in der Regel von einer ein- bis dreijährigen Abschwungphase abgelöst, die viele Unternehmen aus den Rücklagen finanzieren mussten. Aus Sicht der Wirtschaftswissenschaften sind solche Konjunkturzyklen Voraussetzung  für einen (gewünschten) Strukturwandel, in dem in dieser Phase leistungsschwächere Unternehmen aus dem Markt gedrängt werden. In dieser Phase gilt: Umsatz vor Rendite, Reduzierung der Fixkosten und dosierte Preiserhöhungen vorbereiten und vertraglich durchsetzen.

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