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Volkelt-Briefe

Digitalisierung: Neue Möglichkeiten für den Handel/Einzelhandel

Struk­tur­wan­del und Inno­va­tio­nen – auf Digi­tal­deutsch: Dis­rup­ti­ve Geschäfts­mo­del­le – betref­fen alle Bran­chen, ganz beson­ders Han­del und Ein­zel­han­del. Neu­es­te Zah­len alar­mie­ren: Bis zu 60 % aller Läden im Ein­zel­han­del ste­hen bis 2020 zur Dis­po­si­ti­on. Mög­li­che Digi­tal-Lösung für den Ein­zel­han­del: … „Kurie­re holen Waren bei den Ein­zel­händ­lern, die der Platt­form „Post­ma­tes” ange­schlos­sen sind, ab und lie­fern sie direkt bei den Kun­den ab, der dann kei­ne Tüten mehr schlep­pen muss”. Die Ana­lys­ten-Bewer­tung der Geschäfts­idee des deut­schen Start­Up-Grün­ders Bas­ti­an Leh­mann lässt hof­fen – jeden­falls setzt der Ein­zel­han­del in den USA auf die­se Digi­tal-Lösung und er scheint damit die Bedürf­nis­se vie­ler Kun­den zu tref­fen – Shop­pen, Bera­tung, Anfas­sen und einen zuver­läs­si­gen Lie­fer­ser­vice ohne Zeit­ver­lust und War­ten müssen.

Das klingt nicht schlecht. Auch die Zah­len spre­chen für sich. Bis­her konn­te der Inves­tor mit die­sem Geschäfts­mo­dell 80 Mio. $ Start­ka­pi­tal ein­sam­meln. Unter­des­sen betreu­en 240 Mit­ar­bei­ter die 4.000 Kun­den des Star­tUps, das von den Ana­lys­ten mit 500 Mio. EUR bewer­tet wird. Für den Ein­zel­han­del ist eine sol­che (Ser­vice-) Lösung hilf­reich, sofern ein indi­vi­du­el­les und bera­tungs­in­ten­si­ves Port­fo­lio ange­bo­ten wird. Wich­tig ist eine zusätz­li­che Prä­sen­ta­ti­on der Pro­duk­te in einem eige­nen Inter­net-Shop. Unter­des­sen gibt es eini­ge Soft­ware-Anbie­ter (wor­d­press), mit denen ein eige­ner Shop ohne grö­ße­ren Auf­wand selbst erstellt wer­den kann. Fazit: Die Digi­ta­li­sie­rung bie­tet für krea­ti­ve Köp­fe jede Men­ge Spiel­raum – das „Buch” wur­de mit der Ein­füh­rung des Inter­net und der eBooks ja auch schon des Öfte­ren und seit lan­gem totgesagt.

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