Kategorien
Volkelt-Briefe

Pflichtversicherung: Mini-Gesellschafter müssen GmbH-Vertrag prüfen

Mit dem neu­en Geschäfts­jahr müs­sen sich Gesell­schaf­ter-Geschäfts­füh­rer und mit­ar­bei­ten­de Gesell­schaf­ter mit einer unter 50 % – Betei­li­gung an der GmbH dar­auf ein­stel­len, dass die Deut­sche Ren­ten­ver­si­che­rung (DR) bei einer Betriebs­prü­fung ihren sozi­al­ver­si­che­rungs­recht­li­chen Sta­tus prüft. Auch, wenn bereits ein offi­zi­el­les und abge­schlos­se­nes Sta­tus­fest­stel­lungs­ver­fah­ren vor­liegt. Nach der Recht­spre­chung des BSG ist der Min­der­heits-Gesell­schaf­ter-Geschäfts­­­füh­rer oder der mit­ar­bei­ten­de Gesell­schaf­ter nur dann kein Mit­glied der Pflicht­ver­si­che­rung, wenn er auf­grund einer Klau­sel im Gesell­schafts­ver­trag über eine Sperr­mi­no­ri­tät (26 % und Beschlüs­se müs­sen mit einer 75 % – Mehr­heit gefasst wer­den) ver­fügt oder wenn Ein­stim­mig­keit für Beschlüs­se vor­ge­schrie­ben ist (vgl. BSG, Urtei­le vom 11.11.2015, B 12 R 2/14, B 12 KR 13/14, B 12 KR 10/14R). Bis dahin war es mög­lich, die Pflicht­ver­si­che­rung zu umgehen, …