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Volkelt-Briefe

Kostenfalle „Berater“: So setzen Sie den Rotstift an

Nicht nur große Unternehmen sparen an allen Ecken und Enden. Auch viele mittelständische Unternehmer, die sich in den letzten Jahren auf den Rat von externen Beratern verlassen haben, prüfen, ob und wie …

sie hier am besten sparen können. Gewollter Nebeneffekt: So entstandene Abhängigkeiten können abgebaut, Kostenfresser erkannt und beseitigt werden. Viele mittelständische Unternehmen gewinnen so wieder mehr Handlungsfähigkeit zurück. Dabei empfiehlt sich folgende Vorgehensweise:

  1. Ermitteln Sie zunächst, Anzahl und Art (z. B. Organisation/IT/Weiterbildung) der in Ihrem Unternehmen tätigen externen Dienstleister. Es sind meistens viel mehr als vermutet.
  2. Prüfen Sie, ob es für die einzelnen Dienstleistungen externe Allround-Anbieter gibt. Damit lassen sich Aufgaben bündeln und preisgünstigere Paket-Lösungen verhandeln.
  3. Sinkt die Anzahl externer Dienstleister im Unternehmen, steigt das Risiko von Abhängigkeiten, Einflussnahme und Einblicken in Unternehmensinterna. Hier muss die Geschäftsführung prüfen, welche Bündelung welches Risiko birgt und welche Risiken eingegangen werden sollen.
  4. Zur Risikominimierung gehört es für den Geschäftsführer, ständig den Markt für externe Dienstleistungen zu beobachten und mit vertraglichen Ausstiegsklauseln sicherzustellen, dass Verträge mit externen Dienstleistern, schnell, risikolos und ohne Zusatzkosten beendet werden können.

Hier liegt in der Tat ein enormes, verborgenes Einspar-Potenzial. Es gibt Unternehmen, in denen externe Dienstleister bereits ein Drittel des gesamten Budgets verbrauchen. Nicht selten können erfahrene Mitarbeiter oder reaktivierte ältere Arbeitnehmer bisweilen ähnlich gute bis bessere Beratungsleistungen einbringen – je nach Aufgabenstellung. Jüngere Unternehmen können auch den (kostenfreien) Rat des Senior-Experten-Service (SES) in Anspruch nehmen > www.SES-Bonn.de.

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