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Volkelt-Briefe

Kompakt: Konjunktur- und Finanz-Plandaten Februar 2019

Kommt Bewegung in den Arbeitsmarkt? Erste Unternehmen (Kaufhof, VW, RWE) planen den großflächigen Personalumbau. Auch in die Autobranche samt Zulieferer kommt Bewegung. Das wäre zumindest ein Aspekt, mit dem die unterdessen auch offiziell „Delle“ genannte Entwicklung Phantasie freisetzt. Es herrscht die Unsicherheit. …

Betrifft … Trend
Konjunktur Die oben aufgezeigten Entwicklungen belegen auch die neuesten IfO-Zahlen. Die Erwartungen im Januar 2019 werden nur noch mit 94,2 Prozentpunkten bewertet – nach 97,3 Punkten im Vormonat. Trend: Damit liegen die Erwartungen erstmals seit Dezember 2012 bei „leicht pessimistisch“. Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einem Abschwung.
Steuer/Fristen Für Ihre private Steuererklärung 2018 haben Sie ab diesem Jahr bis zum 31.7.2019 Zeit (bisher: 31.5.). Die vom Steuerberater erstellte Steuererklärung muss bis zum        28.2.2020 abgeben werden. Für verspätete Steuererklärungen droht ein Zuschlag, der sich an der Höhe der festgesetzten Steuer orientiert und mindestens 25 EUR für jeden angefangenen Monat der Verspätung beträgt.
Arbeitsmarkt Laut Bundesregierung wird die Arbeitslosenquote in 2019 weiter sinken – und zwar auf durchschnittlich 4,9 %. Die 30-DAX-Konzerne melden weiterhin insgesamt 20.000 offene Stellen. Die große Nachfrage nach Arbeitskräften wirkt auch auf die Löhne: 2019 werden Nettolohnsteigerungen um durchschnittlich 4,9 % erwartet.
Rohstoffe 2019 Der Rohstoffmarkt ist weltweit in Bewegung. Grund: Mit der stark gestiegenen Nachfrage nach den Basisrohstoffen für die Batterie-Produktion (Lithium, Kobalt)entstehen neue Handelsformen. Die großen Automobil-Hersteller (VW, BMW) werden selbst zu Akteuren und beteiligen sich an Kooperationen in den Erzeuger-Ländern (Glencore) oder begründen selbst – etwa in Zusammenarbeit mit der GIZ – neue Minengesellschaften. Trend: Experten sehen darin einen kräftigen Schub für weltweite Spekulationen für weitere  Rohstoffe.

 

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