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GmbH-Finanzen: Zinswende muss warten

Noch sind die Fol­gen der chi­ne­si­schen Wachs­tums­schwä­che nur ver­ein­zelt oder wenig spür­bar in der deut­schen Wirt­schaft ange­kom­men. Wer als Zulie­fe­rer in den Bran­chen Auto­mo­bi­le und Maschi­nen- und Anla­gen­bau unter­wegs ist, weiß, wie schnell die Räder unter­des­sen dre­hen. Die Mar­gen, die abge­ru­fen wer­den, sind in eini­gen Berei­chen bereits verkleinert. … 

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Marketing-Ressort: Werbepartner müssen zusammenpassen

Ob Micha­el Bal­lack, Rei­ner Call­mund, Rudi Völ­ler oder Bay­er Lever­ku­sen im All­ge­mei­nen: Sel­ten hat ein Unter­neh­men mit sei­ner Wer­be­part­nern so dane­ben gele­gen wie der Fuß­ball­club aus der Che­mie-Stadt. Bal­lacks Abschied aus der Natio­nal-Mann­schaft glich einem unend­li­chen Trau­er­spiel um eine Wade. Lever­ku­sens Liai­son mit Tel­da­fax ende­te in einem Mar­ke­ting-GAU mit einem Ver­brau­cher-Betrug­skan­dal um atem­beraubende Beträ­ge. U. U. muss Bay­er Lever­ku­sen Spon­so­ren­gel­der in Mil­lio­nen­hö­he in die Insol­venz­mas­se zurückbezahlen. … 

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BFH-aktuell: Vorsicht bei Zahlungen auf das Privat-Konto

Wenn ein Kun­de der GmbH die Rech­nung auf das Pri­vat­kon­to des Gesell­schaf­ter-Geschäfts­­­füh­rers der GmbH zahlt, hat das Steu­er­fol­gen. Zum einen han­delt es sich um eine ver­deck­te Gewinn­aus­schüt­tung. Das Finanz­amt ist dann berech­tigt, den Steu­er­be­scheid ent­spre­chend zu ändern (KSt, GewSt). Begleicht der Gesell­schaf­ter dann aus die­ser Über­wei­sung auch noch offe­ne Rech­nun­gen der GmbH, gilt das als ver­deck­te Ein­la­ge. Wei­te­re Steu­er­fol­ge: Auch das kann zu einer Erhö­hung des GmbH-Gewinns füh­ren (BFH, Urteil vom 20.10.2014, VIII R 11/12). …

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Neues EU-Recht: Der Senior-Gesellschafter lebt im Ausland

Ab sofort gilt auch für allen Deut­schen, die dau­er­haft im Aus­land leben, die EU-Erb­rechts­­ver­ord­nung. Fol­ge: Hat der Seni­or-Gesell­schaf­ter sei­nen gewöhn­li­chen Auf­ent­halts­ort in einem ande­ren Land, gilt für ihn das dor­ti­ge Erbrecht (Aus­nah­me: Groß­bri­tan­ni­en, Irland und Däne­mark). Stich­tag ist der 17.8.2015. Das EU-Erbrecht ist auf alle Todes­fäl­le nach die­sem Stich­tag anzu­wen­den. Aus­nah­me: Ergibt sich aus der Gesamt­heit der Umstän­de, dass der Erb­las­ser im Zeit­punkt sei­nes Todes eine offen­sicht­lich enge­re Ver­bin­dung zu einem ande­ren als dem Staat des gewöhn­li­chen Auf­ent­halts hat­te, so ist auf die Rechts­nach­fol­ge von Todes wegen das Recht die­ses ande­ren Staa­tes anzuwenden. … 

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Werbung: Unzulässige Aussagen über angebliche Standorte

Wirbt ein Unter­neh­men damit, vor Ort an einem bestimm­ten Stand­ort tätig und prä­sent zu sein, dann genügt es nicht, wenn das Unter­neh­men ledig­lich ein Mini-Lager unter­hält und einen Brief­kas­ten mit Fir­men­schild anbringt (OLG Cel­le, Urteil vom 7.7.2015, 13 W 35/15). …

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Recht: Post muss ungenehmigtes Porto zurückzahlen

Gute Nach­rich­ten für Post­ver­sen­der. Die Bun­des­netz­agen­tur hat­te der Post die Preis­er­hö­hun­gen in den Jah­ren 2003 bis 2005 fälsch­li­cher­wei­se geneh­migt. Der Klä­ger kann die zuviel gezahl­ten Ent­gel­te zurück­ver­lan­gen (Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt, Urteil vom 5.8.2015, 6 C 8.14, 6 C 9.14 und 6 C 10.14). …

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Mitarbeiter: U1 und U2-Umlage für Minijobber werden teurer

Die Arbeit­ge­ber-Umla­ge U1 (Arbeits­un­fä­hig­keit) und U2 (Mut­ter­schutz) wer­den für den Arbeit­ge­ber teu­rer. Sie steigt für alle Mini­job­ber mit dem Abrech­nungs­mo­nat Sep­tem­ber von 0,7 % auf 1 % (U1) bzw. von 0,24 % auf 0,3 % (U2). Die Umla­ge U1 betrifft alle klei­ne­ren Unter­neh­men, die im Vor­jahr über 8 Mona­te weni­ger als 30 Mit­ar­bei­ter beschäf­tigt haben. Die Umla­ge U2 wird von allen Unter­neh­men erhoben. … 

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Behörden: Einspruch und Klage gegen das FA lohnen immer öfter

Allein im Jahr 2014 leg­ten 4,2 Mil­lio­nen Steu­er­zah­ler Ein­spruch gegen ihren Steuer­bescheid ein. In zwei von drei Fäl­len (rund 70 %) hat­ten die Steu­er­zah­ler Recht (BMF-Bericht). Der Steu­er­be­scheid war falsch und muss­te zu Guns­ten des Steu­er­zah­lers kor­ri­giert wer­den. Die Zah­len stei­gen seit Jah­ren und wer­den wei­ter anstei­gen. In ins­ge­samt 62.000 Fäl­len konn­ten sich Steu­er­zah­ler und Finanz­amt nicht eini­gen. Die­se Fäl­le lan­de­ten vor dem Finanz­ge­richt. Auch hier bekom­men die Steu­er­zah­ler zu 70 % Recht. … 

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Finanzamt: Betriebsunterbrechungsversicherungen im Visier – unbedingt nachbessern

Gesell­schaf­ter-Geschäfts­füh­rer, mit deren Leis­tungs­fä­hig­keit das Wohl der GmbH steht und fällt (Hand­werk, Frei­be­ruf­ler-GmbH), schlie­ßen in der Regel eine Berufs­un­fä­hig­keitver­si­che­rung ab. Wei­te­re Exis­tenz­si­che­rung: Die GmbH schließt eine Betriebs­un­ter­bre­chungs­ver­si­che­rung ab. Bei (Total-) Aus­fall des Geschäfts­füh­rers über­nimmt die Ver­si­che­rung für eini­ge Zeit die Gehalts­zah­lung für den Gesellschafter-Geschäftsführer. … 

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GmbH-IT: Was müssen Sie beim Umstieg auf Windows 10 beachten

Nur weni­ge Geschäfts­füh­rer haben den Umstieg auf das Betriebs­sys­tem Win­dows 8.0 ver­an­lasst. Für die, die zu schnell oder schlecht bera­ten umge­stellt haben, ist jetzt Bes­se­rung in Sicht. Dazu unser IT-Exper­te Ste­fan Schwab: „Der Ver­such, pro­fes­sio­nel­le Ansprü­che mit spie­le­ri­schen Kom­po­nen­ten zu ver­bin­den, konn­te nicht gut gehen“. Mit Win­dows 10 sind nun vie­le Män­gel beho­ben. Das Sys­tem ist damit jetzt auch für den pro­fes­sio­nel­len Ein­satz in klei­ne­ren Unter­neh­men opti­miert. Als Geschäfts­füh­rer soll­ten Sie bei einer geplan­ten Umstel­lung ins­be­son­de­re auf Fol­gen­des achten: …