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Volkelt-Briefe

Grundsteuer: Neue Steuerbelastung für Unternehmen

Nächste Woche wird das BVerfG in Sachen Steuern bei der Übertragung von Betriebsvermögen entscheiden. Dabei geht es um „Juristisches“. Für die meisten Unternehmer dürfte das bedeuten: Nachfolgeregelungen werden teurer. Doch damit nicht genug. Die nächste Steuer-Baustelle ist bereits eröffnet. Diesmal geht es …um die Grundsteuer. Das Procedere ist bekannt: Zunächst wird das BVerfG prüfen, ob die Berechnungsmethoden zur Ermittlung der Grundsteuer verfassungskonform sind (Aktenzeichen des anhängigen BFH-Verfahrens: II R 16/13). Geprüft wird, ob das Bewertungsverfahren für Grundstücke und Immobilien (Einheitswert) zu markt-adäquaten Ergebnissen führt. So viel lässt sich schon sagen: Die Einheitswerte West basieren auf Zahlen aus 1964, die aus dem Osten sogar dem Jahr 1935. Das klingt nicht gut.

Fakt ist, dass die Steuerbescheide für die Grundsteuer nur noch „vorläufig“ ausgestellt werden. Wird es teurer, müssen Sie nachzahlen. Private Immobilien-Besitzer können nur zuschauen und abwarten. Als vorausschauender Geschäftsmann müssen Sie prüfen, ob Ihre GmbH für die zukünftige Belastungen eine Steuer-Rückstellung bilden muss.

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