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Volkelt-Briefe

Geschäftsführer-Gehalt: Nur noch 500.000 € als Betriebsausgabe

Die Steuerfronten für die Bundestagswahl 2013 nehmen Konturen an: Nach der SPD hat sich jetzt auch der Grünen-Finanzpolitiker Thomas Gambke öffentlich dazu bekannt, die Gehälter für Geschäftsführer und Manager auf jährlich 500.000 € zu deckeln. Und zwar flächendeckend. Das betrifft …

dann auch Sie als GmbH-Geschäftsführer unmittelbar.

Bisher richteten sich die Politiker-Forderungen nach Gehalts-Obergrenzen ausschließlich an die Firmen-Chefs in öffentlich-rechtlichen Unternehmen – also solchen AGs und GmbHs, in denen der Staat – etwa durch den Verwaltungsrat – seine Interessen als Arbeitgeber des Geschäftsführers rechtlich durchsetzen kann. Nach den neuen Plänen soll die Obergrenze mit den Mitteln des Steuerrechts durchgesetzt werden. Konkret fordern die Grünen: „Gehälter über 500.000 € sollen nicht mehr als Betriebs­ausgaben abgesetzt werden können“. Die Steuererhöhung gilt dann für alle Gehälter – auch für die der GmbH-Geschäftsführer in privaten Unternehmen. Die Gesamtbelastung bei Zahlungen über 500.000 € liegt dann bei ca. 80 % (KSt, Soli, GewSt, ESt, Soli). Na dann!

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