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Volkelt-Briefe

Bundestagswahl: Wer bringt den Unternehmen konkret weniger Bürokratie?

90 % aller deutschen Unternehmen sind „kleinere“ Unternehmen ohne eigene Rechts- und Steuerabteilung. Für sie bedeutet jede bürokratische Hürde zusätzliche Beratungskosten. Prüft man die Wahlprogramme der Parteien auf eine solche Mittelstandskomponente, gibt es für Unternehmen diese Ansagen: …

  • Selbstständige, freie Berufe, Handwerk und Mittelstand schaffen mit Abstand die meisten Arbeits- und Ausbildungsplätze und leisten einen wichtigen Beitrag zum Allgemeinwohl. Wir wollen ihre Leistung künftig noch stärker öffentlich anerkennen und fördern (CDU).
  • Kleinere und mittelgroße Unternehmen wollen wir durch einen „Forschungsbonus“ finanziell unterstützen, wenn sie Personal für Forschung und Entwicklung einstellen. Wir werden Unternehmen von Statistik-, Buchführungs- und Aufzeichnungspflichten befreien. Ein gutes Beispiel für Bürokratieentlastung und Investitionserleichterung ist die von uns durchgesetzte Erhöhung der steuerlichen Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter (SPD).
  • Rücknahme der Vorfälligkeit der Sozialversicherungsbeiträge, Ausweitung der Ist-Besteuerung bei der Umsatzsteuer, Einführung eines „Small-ticket“ für Hermes-Bürgschaften für Aufträge unter 5 Mio. EUR (FDP).
  • Absenkung der Mehrwertsteuer um 7 Prozentpunkte sowie die Einführung einer allgemeinen Abgabenbremse (für Steuern, Beiträge und Gebühren (AfD).

Auffällig ist die generelle programmatische Zurückhaltung zu konkreten und praxistauglichen Lösungen für den Mittelstand. Alle Wahlprogramme im Überblick gibt es > Hier anklicken.

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