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Digitales: Wann braucht Ihre GmbH einen Digitalisierungsbeauftragten?

Für die IT und Datenschutz im Unternehmen ist der Datenschutzbeauftragte Pflicht. Ganz so pragmatisch sieht der Gesetzgeber seine Aufgaben in Sachen Digitalisierung (noch) nicht. Dennoch: Ohne Spezialisierung und Expertenwissen ist die digitale Zukunft nicht zu stemmen.  Größere Unternehmen leisten sich einen Digitaliserungs-Vorstand (Chief Digital Officer).

Auch und gerade kleinere Unternehmen sind gut beraten, das Thema …

zur Chefsache zu machen. Im Betrieb und nach außen können Sie das deutlich machen und signalisieren, indem Sie einen Digitalisierungsbeauftragten einsetzen und – wichtig – diesen auch so nennen.  Je nach Branche legt die Geschäftsführung konkrete Projekte vor: Verbesserung der Kommunikation mit den Kunden, Organisation eines papierlosen Büros (Dokumentation), Resourcen einsparen und Nachhaltigkeit etablieren, Klärung der Rechtsfragen rund um die Digitalisierung usw.  Wichtig ist, dass der Beauftragte ausgesprochen gute Fähigkeiten in Sachen Kommunikation, Projekte/Teamarbeit und Netzwerken mitbringt – schließlich gehte es darum, das Thema für alle zu bündeln.

Wie in anderen Berater-Märkten tummeln sich auch hier mehr oder weniger qualifizierte Anbieter, die Digitalisierungs-Beauftragte schulen. Achten Sie darauf, dass eine IHK-Zertifizierung vorliegt – dann muss der Teilnehmer z. B. eine schriftliche Projektarbeit zu einem bestimmten Thema anfertigen. Als Geschäftsführer können Sie dann z. B. eine von Ihnen vorgegebene Problemlösung erarbeiten lassen (Entwerfen einer Digitalisierungsstrategie für Ihre Branche, Mitarbeiter in den Veränderungsprozess einbeziehen, die technischen Anforderungen für Ihren Betrieb ausloten usw.).

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