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Digitales: So nutzen Sie die Plattformen der Großen für Ihr Exportgeschäft

Die Digitalisierung kennt keine Grenzen. Viele – insbesondere kleinere – Unternehmen scheuen den Gang über die (EU) Grenzen, weil es zu aufwändig ist, einen zusätzlichen Vertrieb  aufzubauen oder einzubinden, oder weil der bürokratische Aufwand für das Auslandsgeschäft einfach zu hoch ist. Hier gibt es unterdessen viele digitale Helfer, die den Schritt über die Grenzen wesentlich erleichtern.

Der Einstieg:

Statt eines eigenen Management- und Vertriebssystems für das Auslandsgeschäfte wird ein Interims-Manager mit Auslandserfahrung beauftragt. Zum Beispiel über die Plattform der WIL-Group, das ist eine Provider-Vereinigung, über die Unternehmen auf 38.500 Interims-Manager aus 37 Ländern Zugriff haben. Gerade für kleinere Unternehmen (Zulieferer) macht es Sinn, sich an Plattformen zu beteiligen, die von den Großen der Branche für das Auslandsgeschäft betrieben werden. Beispiel: BMW hat eine eigene, international aufgestellte IT-Plattform (Open Manufactoring Platform) für Elektrifizierung und autonomes Fahren entwickelt und diese auch für Zulieferer, StartUps oder andere interessante Know-How-Partner geöffnet. Damit ist der Einstieg ins Auslandsgeschäft fast zum Nulltarif zu haben.

Wer ins Auslandsgeschäft investieren will, kann auch auf den Staat bauen. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bietet Förderprogramme für das Auslandsgeschäft für nahezu alle Branchen. Einen Überblick gibt es auf den Internetseiten der KfW „Geschäftssparten der IPEX-Bank„. Das ist interessant für Zulieferer, Ausrüster, Logistik-Unternehmen und Unternehmen, die sich an ausländischen Infra-Struktur-Projekten beteiligen wollen, die von der KfW finanziert werden. In 2018 finanzierte die KfW-Tochter im Ausland insgesamt 17,7 Mrd. EUR für Projekte, an denen überwiegend deutsche Unternehmen beteiligt waren.

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