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Digitales: Immer im Takt bleiben – die-Schritt-für-Schritt-Herangehensweise

Fakt ist, dass die Digitalisierung – die Erhebung, Verknüpfung und Vernetzung entscheidungsrelevanter Daten – in allen Branchen auf den verschiedensten Ebenen passiert. Wer es nicht schafft, die Auswirkungen auf die eigene Branche und das eigene Geschäftsmodell zu sehen und rechtzeitig zu antizipieren, wird schneller scheitern als das über lange Zeit für alternde Geschäftsmodelle galt.

Weitgehend durchgesetzt haben sich …bereits die digitalen Geschäftsmodelle im Handel (Internet-shops), in den Medien (Social Media) und für Dienstleistungen (Reisen, Vergleichsportale, HR). Gut auf dem Weg sind das digitale Automobil, autonomes Fahren und Plattformen (Produktion und Großhandel). Im Kommen sind intelligente Customer-Services (auch: smart home) und Beratung mit Sprachassistenz auf der Grundlage künstlicher Intelligenz (KI) (Health, Fintech). Dabei gilt es, für jedes Geschäftsmodell den passenden digitalen Mix zu entwickeln.

Beispiel: Der Handwerker ist gut beraten mit einem Mix aus digitaler Kundendatenbank und Dokumentation, regionalem Social-Media-Content, herkömmlichem und smart-home-Leistungs- und Beratungsangebot, Präsenz auf den Beschaffungs-Plattformen für Vorprodukte sowie Finanzierungs-Services. Als Geschäftsführer bestimmen Sie, welche Schritte Sie in welcher Reihenfolge und Priorität umsetzen.

Nicht leicht tun sich die traditionellen Banken mit Finanzierungen für das digitale Invest. Für kleinere Unternehmen ist der Zugang zur Privat Equity nicht ganz einfach. Hier sind die Volumen zu klein und der damit verbundene bürokratische Aufwand für die Investoren zu groß. Gute Möglichkeiten bietet eine Crowdfunding-Finanzierung – der Markt ist „im Kommen“. In 2017 wurden bereits 200 Mio. EUR auf diese Weise in kleinere Unternehmen investiert. Zugang gibt es über Crowdfunding-Portale.

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