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Volkelt-Briefe

Digitales: Die Dienstleistungs-Branche gibt den Takt vor

Für viele Dienstleister (SAP, Siemens, Xerox u.v.a.) war das Service- und Wartungsgeschäft seit Jahrzehnten mehr als ein luktratives Zusatzgeschäft. Ohne großen Aufwand konnte man so im Abo-Geschäft gute und begründete Umsätze machen, sich mit guten Service-Leistungen als dauerhafter Geschäftspartner profilieren und Umsätze generieren, die ohne großen logistischen Aufwand zu erbringen waren. In Zeiten der Digitalisierung hat sich hier bereits Einiges geändert und zahlreiche Geschäftsmodelle müssen überarbeitet werden.

Hintergrund: …

Fernwartung a la teamviewer u. Ä., die Verwendung von sich selbst kontrollierender Software und künstliche Intelligenz. Flächendeckender Vorreiter dieser Entwicklung ist das amerikanische StartUp Uptake (unicorn Bewertung: 2,3 Mrd. US-Dollar). Mithilfe von Datenauswertung, künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen werden – markenunabhängig – die Maschinen von Industrieunternehmen besser vernetzt. Ziel ist es, durch vorausschauende Wartung weniger Ausfälle und ein insgesamt produktiveren Einsatz zu erzielen. Geschätztes Marktvolumen: 300 Mrd. US-Dollar. Laut Siemens laufen derzeit erst 3 % aller Maschinen, die weltweit im Einsatz sind, in einem Datenverbund, mit dem eine intelligente Steuerung und Wartung  gewährleistet werden kann. Hier gibt es also noch viel zu tun und viel zu verdienen.

Klar ist, dass Uptake dieses (weltweite) Unternehmenskonzept nur mit regionalen Partnern umsetzen kann – das betrifft den Vertrieb, aber auch die Vor-Ort-Beratung und Installation solcher Systeme – und zwar bis hin zur „konventionellen Handwerker-GmbH“, der  die Service-Funktionen umsetzt. Als Geschäftsführer stellen Sie die Weichen, an welcher Stelle der Wertschöpfungskette solcher neuen Digital-Funktionen sich Ihr Unternehmen einklinkt.

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