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Volkelt-Briefe

Digital: Gibt es das digitale Gen? – Was macht den Erfolg aus

Die Diskussion um ein Unternehmer-Gen ist so alt wie die Wirtschaft selbst. Unterdessen wird in Fachkreisen intensiv darüber diskutiert, welche Eigenschaften der erfolgreiche Manager in Zeiten der Digitalisierung mitbringen muss, um ein bestehendes Geschäftsmodell aufzubrechen und zu verändern oder um ein neues Geschäftsmodell erfolgreich in den Markt einzuführen. Auch in den deutschen TV-StartUp-Formaten geht es regelmäßig um die Suche nach der perfekten Unternehmer-Performance.

Vorbild sind …dabei meist die US-Manager, die bereits nachgewiesen haben, wie Erfolg in Zeiten von StartUps und Disruptiuon geht. Z. B. Larry Page und Sergey Brin, die Google von der Suchmaschine zum Digitalkonzern Alphabet weiterentwickelt haben. Sie zeichnen sich aus durch Führungsstärke, Mut, Risikobereitschaft, Innovationswille und Zielstrebigkeit – sie unterscheiden sich in ihrer sozialen Kompetenz von traditionellen Managern: Hierarchie spielt eine untergeordnete Rolle, statt Abschlüssen zählen Wille und Begeisterungsfähigkeit der Mitarbeiter. Gearbeitet wird in Projekten und Teams (Quelle: Studie der Personalberatung Russell Reynolds Associates). Fazit: Die alten Unternehmerpersönlichkeits-Merkmale bleiben gefragt – geändert hat sich vor allem der soziale Content.

Das Geschäft ist in (fast) allen Branchen komplexer geworden ist. Das stellt höhere Anforderungen an die Mitarbeiter in allen Funktionen und Projekten – auch und gerade an das Management. Das gilt für alle Geschäftsbereiche und ganz besonders für die Themen Finanzen, Prozesse, IT, Service, Marketing und Personal-Recruiting. Wichtig: Entscheidungskompetenzen sollten breiter aufgestellt und nach unten verschoben werden, damit die Organisation auf allen Ebenen schneller und damit effizienter reagieren und wachsen kann.

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