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Volkelt-Briefe

Außen-Sichten: Erkenntnisse aus dem VW-„Vivo”

Sehr geehrte Geschäftsführer-Kollegin, sehr geehrter Kollege,

Schwer­punkt heu­te: Geschäfts­füh­rung im Kon­zern. Es gibt gleich eini­ge Neue­run­gen und Aktua­li­sie­run­gen, die Sie ab sofort berück­sich­ti­gen müssen/sollten. Aber auch: Für vie­le GmbH/UG hat der Jah­res-End­spurt begon­nen – bei nach wie vor mäßi­ger Aus­gangs­la­ge, Infla­ti­ons­ri­si­ko und Zurück­hal­tung bei der Inves­ti­ti­ons­be­reit­schaft. Unse­re The­men heute:

  • Außen-Sich­ten – Erkennt­nis­se aus dem VW-„Vivo”: Zöger­li­che Bes­se­rungs­mel­dun­gen zur wirt­schaft­li­chen Gesamt­la­ge ändern dar­an nur wenig: Vie­le struk­tu­rel­le Fehl­ent­wick­lun­gen kom­men zusam­men und der Poli­tik läuft die Zeit davon.
  • Prak­tisch – Geschäfts­füh­rer im Kon­zern: Für die Ver­ant­wort­li­chen im Kon­zern – vgl. unse­re heu­ti­ge Bericht­erstat­tung – gel­ten zahl­rei­che Son­der-Vor­schrif­ten und gesetz­li­che Vorgaben.
  • Digitales/KI – Die NIS2-Tes­ter: Spä­tes­tens mit dem NIS2-Umset­zungs­ge­setz (NIS2UmsuCG) und dem novel­lier­ten § 38 BSI-Gesetz (BSIG) gilt eine ver­schärf­te per­sön­li­che Haf­tung für Geschäfts­füh­rer und Vor­stän­de betrof­fe­ner Unternehmen.
  • Geschäfts­füh­rer im Kon­zern – Risi­ken des Matrix-Mana­gers: Der Matrix-Mana­ger ist befugt, in die Geschäfts­be­rei­che ein­zel­ner Geschäfts­füh­rer ein­zu­grei­fen. Unab­hän­gig davon bleibt der Geschäfts­füh­rer ver­ant­wort­lich für die Zah­len und den wirt­schaft­li­chen Erfolg der GmbH.
  • Toch­ter-GmbH – Kon­zern-Geschäfts­ord­nung gilt nicht für den Geschäfts­füh­rer: Was hat Vor­rang: Kon­zern-Regeln oder Ver­ein­bar­tes? Oder gesetz­li­che Vor­ga­ben? Geschäfts­füh­rer der Toch­ter-GmbH soll­ten unbe­dingt ein neu­es Urteil dazu kennen.

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LeseTIPP

Geschäfts­füh­rung in Zei­ten der Digi­ta­li­sie­rung: Die Digi­ta­li­sie­rung kos­tet Geld. Der Geschäfts­füh­rer muss das Kapi­tal beschaf­fen – Inves­to­ren von der Zukunfts­fä­hig­keit des Geschäfts­mo­dells über­zeu­gen, eine nach­hal­ti­ge und fle­xi­ble Finanz­pla­nung (Finan­zie­rungs­run­den) vor­le­gen und dafür sor­gen, dass die Res­sour­cen plang­e­recht ein­ge­setzt wer­den. Digi­ta­li­sie­rung braucht qua­li­fi­zier­te Mit­ar­bei­ter, die sich stän­dig wei­ter­bil­den, die Phan­ta­sie und Frei­raum brau­chen und sich trotz­dem in den Gesamt­pro­zess „Geschäfts­mo­dell“ ein­bin­den las­sen. Digi­ta­li­sie­rung ist tech­nisch. Sie brau­chen auf jeder Ebe­ne des „Geschäfts­mo­dells“ tech­ni­sches Know-How, moderns­te IT-Aus­stat­tung, Ein­bin­dung in Netz­wer­ke – sozia­le Netz­wer­ke – und ein inter­na­tio­na­les Ver­ständ­nis. Ich habe das The­ma gebün­delt. Aus der Inter­es­sen­la­ge der Geschäfts­füh­rung. Sys­te­ma­tisch – mit den Aus­wir­kun­gen auf alle Funk­tio­nen, Abtei­lun­gen und Pro­jek­te, die in der GmbH zusam­men­wir­ken. Unter­legt mit Bei­spie­len (Bench­mar­king) und hilf­rei­chen Ver­wei­sen, Anlei­tun­gen und Anre­gun­gen, wie Sie „Digi­ta­li­sie­rung“ in Ihrem Unter­neh­men erfolg­reich ange­hen und umset­zen. > Jetzt bestel­len