
Sehr geehrte Geschäftsführer-Kollegin, sehr geehrter Kollege,
offiziell geht es im Finanzministerium um den „Kampf gegen Finanzkriminalität”. Aber viel Kleingedrucktes deutet bereits darauf hin, dass die Finanzbehörden mehr Befugnisse bekommen und die Unternehmen sich auf einige zusätzliche Bürokratie-Effekte einstellen müssen. Unsere Themen heute:
- Neue Steuerpläne – Mehr Behörden-Befugnisse und höhere Geldbußen: Längere Aufbewahrungsfristen für die Steuerunterlagen, bessere Vernetzung der Finanzbehörden und höhere Geldbußen alleine schon für Versäumnisse. Worauf Sie und Ihre GmbH/UG vorbereitet sein sollten.
- Praktisch – Auskunfts- und Einsichtsrechte des GmbH/UG-Gesellschafters: Die Gesellschafter der GmbH/UG sind „Eigentümer” und haben weit reichende Rechte. Aber es gibt Ausnahmesituationen. Dann kommt es drauf an.
- Digitales/KI – Den Vertrieb besser machen: Je nach Anbieter für KI-Lösungen gibt es unterschiedliche Leistungs-Profile und unterschiedliche Preis-Modelle. Zwei StartUps helfen bei der Kostenkontrolle.
- Krisen-Management – Gehaltsverzicht kann eine Option sein: In einigen der Krisen-geschüttelten Konzerne wird der Ruf nach Kürzung der Gehälter der Vorstände immer lauter. Aber auch in der GmbH/UG kann der Gehaltsverzicht eine Option sein.
- Recht aktuell – Verweigerung des Einsichtsrechts in die Unterlagen der GmbH/UG: Selbst wenn der Gesellschafter für die Konkurrenz arbeitet: Sein Recht auf Einsicht in die Bücher der GmbH steht. So jedenfalls ein (ge-)wichtiges Urteil des Landgerichts Stralsund.
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LeseTIPP
Geschäftsführung in Zeiten der Digitalisierung: Die Digitalisierung kostet Geld. Der Geschäftsführer muss das Kapital beschaffen – Investoren von der Zukunftsfähigkeit des Geschäftsmodells überzeugen, eine nachhaltige und flexible Finanzplanung (Finanzierungsrunden) vorlegen und dafür sorgen, dass die Ressourcen plangerecht eingesetzt werden. Digitalisierung braucht qualifizierte Mitarbeiter, die sich ständig weiterbilden, die Phantasie und Freiraum brauchen und sich trotzdem in den Gesamtprozess „Geschäftsmodell“ einbinden lassen. Digitalisierung ist technisch. Sie brauchen auf jeder Ebene des „Geschäftsmodells“ technisches Know-How, modernste IT-Ausstattung, Einbindung in Netzwerke – soziale Netzwerke – und ein internationales Verständnis. Ich habe das Thema gebündelt. Aus der Interessenlage der Geschäftsführung. Systematisch – mit den Auswirkungen auf alle Funktionen, Abteilungen und Projekte, die in der GmbH zusammenwirken. Unterlegt mit Beispielen (Benchmarking) und hilfreichen Verweisen, Anleitungen und Anregungen, wie Sie „Digitalisierung“ in Ihrem Unternehmen erfolgreich angehen und umsetzen. > Jetzt bestellen