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Wissensaudit

Das Wissensaudit ist ein Verfahren zur Erfassung des derzeitigen und des idealen Umgangs mit Wissen in Organisationen. Ziel des Wissensaudit ist es, Verbesserungspotentiale bei dem Wissens-aufbau, bei der Wissensverteilung und bei dem Wissensgebrauch zu identifizieren. Dabei berücksichtigt das Verfahren sowohl das Wissen und die Fertigkeiten der Mitarbeiter als auch die Organisati-onskultur und die technische Infrastruktur zur Wissensverteilung und zur Dokumentation. Das Wissensaudit ist somit ein Verfahren des strategischen Wissensmanagements.

Das Wissensaudit besteht aus drei Interviews: Zunächst wird das eigene Selbstverständnis der Organisation ermittelt. Die Befragten bewerten Rollen, die ein Unternehmen einnehmen kann, wie z.B. Beratungsunternehmen, Ideenschmiede oder prozessoptimiertes Unternehmen. Das Wissensaudit erfasst auch, welche dieser Rollen die Organisation bereits einnimmt bzw. gestärkt werden sollten. Daraus ergeben sich die Geschäftsprozesse, die für die weitere Untersuchung relevant sind.

Beim Wissensaudit wird zwischen verschiedenen Formen des Wissens unterschieden. Beispielsweise erwerben Mitarbeiter Fachwissen im Allgemeinen anders als Erfahrungswissen. Das Wissensaudit zeigt, welche Wissensformen stärker benötigt werden, um die zuvor ermittelten Geschäftsprozesse zu unterstützen.

 

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