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Gastro-GmbH: Z-Bon als Bemessungsgrundlage für die nächste Steuerschätzung

Laut Finanzgericht Düsseldorf ist es nicht zu beanstanden, wenn das Finanzamt einen zufällig im Altpapier gefundenen Z-Bon (summierte Tagesaufzeichnungen) als Bemessungsgrundlage für die Schätzung der Jahresumsätze zugrunde legt. Ein solcher Vergleich ist aussagekräftiger als z. B. ein externer Betriebsvergleich (FG Düsseldorf, Urteil v.  24.11.2017, 13 K 3811/15 G,U).

Die Revision zum Bundesfinanzhof ist ausdrücklich zugelassen. Allerdings sollten Sie davon ausgehen, dass der BFH diese Rechtsauffassung bestätigen wird. Besonders nachteilig ist das allerdings, wenn der zugrunde gelegte Z-Bon sich auf einen außergewöhnlich guten Tagesumsatz bezieht – etwa ein lauwarmer Sommerabend im Biergarten und das noch an einem langen Brückentag-Wochenende. Das sollten Sie im Nachhinein prüfen und ggf. beanstanden.

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