
Sehr geehrte Geschäftsführer-Kollegin, sehr geehrter Kollege,
die Bundesregierung gerät mehr und mehr unter Handlungsdruck. Fraglich bleibt allerdings, ob das Unternehmen nutzt. Ob Unternehmen tatsächlich davon profitieren können, wird – muss – sich zeigen. Z. B. bei den Arbeitszeitvorschriften und anderen Mitbestimmungsthemen. Unsere Themen heute:
- Rechte und Pflichten – Was tun, wenn die GmbH die kritische Größe erreicht? Nur kleine Unternehmen (5 Mitarbeiter) haben keine weiter reichenden Pflicht in Sachen Arbeitnehmer-Mitbestimmung. Ab 2.000 Beschäftigten gilt die Mitbestimmung – mit Auswirkungen auf die Organisation und Weisungsrechte.
- Praktisch – Geschäftsordnung für die Geschäftsführung: Je klarer die Regeln, umso besser das Ergebnis. Eine durchdachte Geschäftsordnung bringt die erwünschte Klarheit für alle Beteiligten.
- Digitales/KI – Recruiting für den Nachwuchs: Das Wiener StartUp nurdu hat ein Geschäftsmodell speziell zum Nachwuchs-Recruiting entwickelt. Das erleichtert jungen Menschen den Zugang zum Arbeitsmarkt. Das Bewerbungs-Anschreiben wird bei nurdu zum Selfie-Video.
- FG aktuell – Neue Gestaltungsmöglichkeit mit der Pensionszusage: Das Finanzgericht (FG) Berlin-Brandenburg eine Vertragsgestaltung durchgewunken, die dem Gesellschafter-Geschäftsführer Weiterbeschäftigung ermöglicht.
- BAG aktuell – Kündigung und Freistellung: Das Bundesarbeitsgericht hat klargestellt, dass eine Klausel unwirksam ist, nach der in Arbeitsverträgen die Kündigung automatisch die Freistellung des Arbeitnehmers zur Folge hat. Das betrifft u. U. auch den Fremd-Geschäftsführer.
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LeseTIPP
Geschäftsführung in Zeiten der Digitalisierung: Die Digitalisierung kostet Geld. Der Geschäftsführer muss das Kapital beschaffen – Investoren von der Zukunftsfähigkeit des Geschäftsmodells überzeugen, eine nachhaltige und flexible Finanzplanung (Finanzierungsrunden) vorlegen und dafür sorgen, dass die Ressourcen plangerecht eingesetzt werden. Digitalisierung braucht qualifizierte Mitarbeiter, die sich ständig weiterbilden, die Phantasie und Freiraum brauchen und sich trotzdem in den Gesamtprozess „Geschäftsmodell“ einbinden lassen. Digitalisierung ist technisch. Sie brauchen auf jeder Ebene des „Geschäftsmodells“ technisches Know-How, modernste IT-Ausstattung, Einbindung in Netzwerke – soziale Netzwerke – und ein internationales Verständnis. Ich habe das Thema gebündelt. Aus der Interessenlage der Geschäftsführung. Systematisch – mit den Auswirkungen auf alle Funktionen, Abteilungen und Projekte, die in der GmbH zusammenwirken. Unterlegt mit Beispielen (Benchmarking) und hilfreichen Verweisen, Anleitungen und Anregungen, wie Sie „Digitalisierung“ in Ihrem Unternehmen erfolgreich angehen und umsetzen. > Jetzt bestellen