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Volkelt-Briefe

GmbH-Steuern: Keine Lizenzgebühren für den Namen

Das BMF hat jetzt gere­gelt, dass für die Namens­über­las­sung in Kon­zer­nen gezahl­te Ver­gü­tun­gen steu­er­lich nicht aner­kannt wer­den. Nur wenn zusätz­li­che Leis­tun­gen erbracht wer­den, sind Lizenz­ge­büh­ren als Betriebs­aus­ga­ben absetz­bar (Schrei­ben vom 7.4.2017, IV B 5 – S 1341/16/10003). …

Der Erlass ent­hält auch kon­kre­te Vor­ga­ben zur Ver­gü­tung von Mar­ken­rech­ten im Kon­zern, und zwar dem Grund nach und der Höhe nach. Dazu gibt es kon­kre­te Vor­ga­ben zur Berech­nung der jewei­li­gen Ent­gel­te (vgl. dazu BGH, Urteil vom 29.7.2009, I ZR 169/07). Wich­tig: In Zukunft ist eine Lizenz­ge­bühr allei­ne schon dann unan­ge­mes­sen, wenn die­se beim Lizenz­neh­mer Ver­lus­te verursachen.

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