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Digitales: So schreiben sich die neuen Erfolgsgeschichten

Die anhaltende Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) fördert die Kreativität der (deutschen) Banken – und bietet damit Internet-Händlern gute Finanzierungsmöglichkeiten, sich zu einer richtigen Plattform für ein gut definiertes Produkt-Portfolio zu entwickeln. Vor macht das z. B. die Volksbank Ortenau. Zusammen mit einem IT-Spezialisten betreibt die Bank die Plattform N1 Trading rund um das Thema standardisierte Baustoffe. Der Marktplatz profitiert von den Umsätzen der überwiegend heimischen Baustoffanbieter. Die Bank organisiert den Zahlungsverkehr und kassiert dafür Provisionen. Die Volksbank betreibt ein Immobilienportal – und bietet anschließend gleich die passende Finanzierung mit. Die Apotheker-und Ärztebank betreibt die Plattform Univiva – eine Plattform mit Dienstleistungen Dritter aus dem Gesundheitsmarkt. Die Plattform Zinsmarkt ist eine Gründung der Deutschen Bank, auf der Anleger aus den Festgeldangeboten aller möglichen Anbieter auswählen können. Umgekehrt ergeben sich Chancen für StartUps und kreative Gründer: Wer eine ganze Plattform finanziell nicht selbst stemmen kann, muss nur noch die Bank und die richtigen Ansprechpartner ausfindig machen, für die das jeweilige Portfolio passt.

Nicht wenige StartUps, die neue Lösungen für die Finanzbranche aufgesetzt haben (FinTech-Unternehmen) mussten einsehen, dass sie ihre Produkte ohne eine Banklizenz selbst nicht verwerten können. Unterdessen arbeiten die meisten FinTechs in Kooperation mit den Banken. Die wiederum greifen in schwierigen Zeiten für Bankgeschäfte gerne auf solche Angebote zurück – die oben gezeigte Entwicklung ist so gesehen eine logische Folge der Digitalisierung des Bankgeschäfts.

 

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