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Digitales: KI und der Haus-Roboter

Alles, was Siri oder Alexa nicht können, soll nach den Vorstellungen des japanischen StartUps Preffered Networks in nicht allzu ferner Zukunft ein Haushaltsroboter erledigen: den Geschirrspüler einräumen, den Müll trennen und vor die Tür stellen, das Geschirr wegräumen, die Küchenarbeit für´s Genuss-Kochen vorbereiten oder Leergut verstauen. Der Prototyp arbeitet schon nach Plan, nur noch ein wenig zu langsam. In 2 bis  5 Jahren soll der Roboter in Serie gehen.

Mit an Bord ist Toyota´s Roboterabteilung. Die liefern die Hardware, Preffered Netwoks die Künstliche Intelligenz. Unterdessen beschäftigt das StartUp 250 Mitarbeiter, wird mit einem Marktwert von zwei Milliarden Dollar gehandelt und gehört damit zu den wenigen Einhörnern, die Japan´s StartUp-Szene bis dato hervorgebracht hat. Fragt sich, was die Kunden mit der so gewonnenen Zeit anfangen. Am besten ein gutes Buch lesen: Über die Zukunft der Künstlichen Intelligenz und den weiteren Ambitionen der Menschheit.

In 2018 hatte das StartUp bereits – unter großem öffentlichen Aufsehen und mit enormen Medienecho – den ersten Butler-Roboter vorgestellt. Seither ist die Kapitalbeschaffung kein Problem mehr: Große Japanische Investoren geben sich die Klinke in die Hand, auch japanische Pensionsfonds sind dabei. Inzwischen hat auch Toyota insgesamt 95 Millionen Dollar in das Projekt investiert. Mit guten Chancen auf Rückerhalt.

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