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Anstellungsvertrag: 10 Fehler, die Ihnen nicht passieren dürfen

Das ärgerliche an fehlerhaften Vertragsgestaltungen ist: Wenn der „Vertragsfall“ eintritt, kann nichts mehr nachgebessert werden. Das gilt auch für den Geschäftsführer-Anstellungsvertrag. Planen Sie in 2018 z. B. den Verkauf Ihrer GmbH, sind Sie gut beraten, den bestehenden Anstellungsvertrag auf diesen Fall vorzubereiten. Aber es gibt noch viele andere Punkte, mit denen Sie Ihren Vertrag „optimieren“ können.

Dietmar G., Geschäftsführer mehrer Firmen, hat seine eigenen Erfahrungen gemacht. Er prüft alle seine Anstellungsverträge einmal im Jahr. Und das aus gutem Grunde: Zum einen will er sicherstellen, dass sein Vertragswerk die ständig neuen BMF-Vorgaben erfüllt. Er hat keine Lust, sich nachträglich Formfehler vorhalten zu lassen und Steuern nachzahlen zu müssen.

Aber schon das ist kaum zu machen. Monat für Monat müssen die Finanzgerichte über Klagebegehren von Geschäftsführern entscheiden, die sich gegen überzogene oder zweifelhafte  Steuer-Veranlagungen wehren. Auch jetzt gerade sind beim BFH wieder einige Verfahren dazu anhängig, z. B. zur privaten Pkw-Nutzung und zur Reisekostenregelung des GmbH-Geschäftsführers.

Daneben will G. auch sicherstellen, dass sein Vertragswerk immer „passt“ – also Alles in seinem Interesse und zu seinem Vorteil geregelt ist. Wurde im Laufe des Jahres in einem seiner Betriebe z. B. ein zusätzlicher Geschäftsführer eingestellt, muss die Vertretungsregelung geprüft werden. So ist es u. U. angeraten, statt der bisherigen Einzelvertretung zunächst eine gemischte Vertretungsregelung für den neuen Geschäftsführer einzurichten – bis der neue sich endgültig bewährt hat.

Ein anderer Fall ist der bevorstehende Verkauf der GmbH oder eines GmbH-Anteils. Was viele nicht wissen: Auch nach dem Verkauf ist der Anstellungsvertrag des Geschäftsführers für die GmbH bindend – jedenfalls solange, wie er nicht ausdrücklich von beiden Parteien einvernehmlich geändert oder beendet wurde. Wer verkaufen will, sollte seinen Vertrag also möglichst früh zu seinen Gunsten abändern und nicht erst dann in den Vertrag schauen, wenn bereits verhandelt wird

.Aber auch alle die Geschäftsführer die unbesehen einen Standard-Muster-Vertrag übernommen haben, sind mit einem Jahres-Check gut beraten. In den meisten Mustern fehlt das „Kleingedruckte“, das Ihren Vorteil im Ernstfall ausmacht.

Checkliste: 10 Punkte, mit denen Sie Ihren Anstellungsvertrag besser machen

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