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GmbH/Finanzen: Fehler in Banken-AGG spart Bereitstellungszinsen

Weil ein Bankkunde nachträglich aber vor Ablauf der Widerspruchsfrist einen Fehler in den Bank-AGG belegte, muss die Bank für ein nicht genommenes Darlehen vereinnahmte Bereitstellungszinsen über 10 Jahre zurückzahlen – insgesamt rund 50.000 EUR (LG Stuttgart, Urteil v. 12.4.2018, 10 O 335/17).

Es kann also durchaus lohnen, den Juristen das Kleingedruckte im Darlehensvertrag prüfen zu lassen – z. B., wenn die Bank neben den Zinsen laufzeitunabhängige Gebühren verlangt oder – wie hier –  eine fehlerhafte Widerspruchsbelehrung verwendet hat. Die Gerichte schauen bei Banken ganz genau hin.

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