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Zielvereinbarung

Häufiger Fehler: Der Chef unterlässt es, die Mitarbeiter frühzeitig in die (neuen) strategischen Ziele des Unternehmens einzubeziehen. Gibt es neue Produkte? Sind neue Handelspartner und Kunden eingeplant? Welche Abteilungen und Projekte werden gestärkt? In welchen Bereichen sind neue Abläufe geplant? Der Unterschied: Als verantwortlicher Geschäftsleiter haben Sie sich mit diesen Plänen und Fragen schon lange und intensiv auseinander gesetzt. Die Mitarbeiter aber sind Tag für Tag mit dem operativen Geschäft beschäftigt. Strategische Ziele sind für die Mitarbeiter weit weg. Sie aber sind es, der will, dass das Tages­geschäft neu ausgerichtet wird. Also sind Sie es, der die Strategie den Mitarbeitern kommunizieren muss. Ein Kollege drückte das einmal so aus und ich stimme dem zu: „Kommunizieren Sie Ihre Ziele lieber drei- oder viermal – und lassen sich für vergesslich halten – als einmal oder gar nicht“.

Damit die strategische (Neu-) Ausrichtung dem Mitarbeiter auch in voller Tragweite und jederzeit bewusst ist, sollten Sie auch die weichen Faktoren in die Zielvereinbarung für das nächste Geschäftsjahr hineinschreiben. Zum Beispiel: „Übertragung der Aufgaben XY an den Mitarbeiter Z.“. „Geschäftsanbahnung mit dem Kunden A.“. „Neuer Internet-Auftritt“. „Prüfen: Welchen Beitrag leisten die einzelnen Mitarbeiter der Abteilung/des Projekts zur Wertschöpfung?“.

 

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