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Betriebsaufspaltung

Als Betriebsaufspaltung bezeichnet man die Aufteilung eines einheitlichen Unternehmens auf zwei selbstständige Rechtsträger. Durch die Aufspaltung entstehen zwei Unternehmen, die nach ihrem Gegenstand Besitz- und Betriebsunternehmen sind. Das Besitzunternehmen verpachtet oder vermietet das Anlagevermögen des bisher einheitlichen Unternehmens an das Betriebsunternehmen. Die betrieblichen Aufgaben, etwa Produktion und/oder Vertrieb, werden von dem Betriebsunternehmen übernommen. In der Regel wird das Besitzunternehmen als Personengesellschaft, das Betriebsunternehmen als GmbH begründet.

Vorteil einer Betriebsaufspaltung:

  1. das Vermögen bleibt in der Hand der Besitzer/Gesellschafter der Personengesellschaft. Zusatzvorteil: Inanspruchnahme des Freibetrags bei der Gewerbesteuer. Wird diese als vermögensverwaltend (Überlassung eines Grundstückes des Gesellschafters) behandelt, bleiben die Gewinn sogar gänzlich gewerbesteuerfrei,
  2. das Betriebsrisiko bleibt durch die Rechtsform GmbH auf das Vermögen der GmbH beschränkt.

Weiterführende Informationen:

Der Schnellkurs für Geschäftsführer – Inhaltsübersicht

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